Otto Morach, Jenseits der Grenze / Verlassene Fabrik, um 1917 – Die eine Hälfte seines Lebens führte er wohl im Einklang mit der Welt und der Schweiz, vermutlich gar mit sich selbst. Der Kampf in seinem Inneren brach erst aus, als er Mitte vierzig war und ein mässig bekannter Schweizer Maler. Er war unzufrieden in der zweiten Hälfte seines Seins, mit sich, seinem Werk und seiner Unzulänglichkeit, die inneren Bilder ohne grossen Verlust an Kraft, an Farbe und Inhalt auf eine Leinwand zu transportieren. Otto Morach (1887–1973) begann farbenfroh und endete in der Düsternis von Schwarz und Grau.
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