Ende Oktober kam es im Bundesasylzentrum Bässlergut in Basel zu einem Zwischenfall, der das mangelnde Problembewusstsein der Bundesbehörden gegenüber der islamistischen Terrorgefahr veranschaulicht: Fünfzehn Maghrebiner stellten ein Asylgesuch, legten jedoch nicht wie verlangt ihre Zeigefinger auf das daktyloskopische Erfassungsgerät, sondern andere Finger. Ein Abgleich der Fingerabdrücke war so nicht möglich. Weder das System noch das Sicherheitspersonal bemerkten, dass acht der fünfzehn Männer auf internationalen Fahndungslisten standen. Als der Irrtum bei einer zweiten Überprüfung auffiel, waren die kriminellen Asylbewerber längst untergetaucht – entschwunden durch den ...