Panayiotis Tetsis, The blue chairs II, 1976 – Noch mehr wohl als die Unmöglichkeit, Einsicht in das Wesen der letzten Dinge zu erhalten, ist das Warten das Schicksal des Menschen. Wir warten ein Leben lang auf irgendetwas, wir warten ab, wir erwarten. Oft ist es ein Eintauchen in die lähmenden Schwingungen des Nichts, ist es Fremdbestimmtheit, weil der Wartende seine Existenz im Hier und Jetzt auf das zu Kommende abgegeben hat, und dann sitzt er da wie bestellt und nicht abgeholt, gefangen im Moment zwischen der Zeit, zwischen dem Ende von Etwas und dem Anfang.
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