Seit bald drei Wochen lebt die Schweiz im Ausnahmezustand, in einer Corona-Phobie mit Horrormeldungen und Schreckensszenarien. Inzwischen sieht man, dass nicht jede düstere Voraussage auch zwingend Realität wird. So sagte etwa der Berner Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg am 19. März im Bund, dass «der Sturm in den nächsten drei bis sieben Tagen» in Bern eintreffen werde. Sieben Tage später befanden sich in Bern elf Covid-19-Patienten auf der Intensivstation, und Ende März gab es noch so viele freie Kapazitäten, dass Bern Patienten aus anderen Kantonen und aus dem Ausland aufnehmen konnte – ein Sturm sieht anders aus. Anderes Beispie ...