Die Kulissen wackeln. Der «furchteinflössendste Ort der Welt», wie ihn Bill Clinton nannte, verliert seinen Schrecken. Wer die militärische Siedlung in der demilitarisierten Zone (DMZ) zwischen Nord- und Südkorea besucht, wie es inzwischen jährlich weit über hunderttausend Touristen tun, wähnt sich im falschen Film. Im Kopf hat man Bilder von der «bestbewachten Grenze der Welt», Waffen und Minenfeldern. Von Zwischenfällen wie einst an der Berliner Mauer. Von einem verrückten Diktator, der mit Atomsprengköpfen zündelt und spielt wie Hitler in Chaplins Meisterwerk mit der Weltkugel. Und der vor einem Jahr seinen Halbbrud ...