Eigentlich hat Martin Schulz gar keine Zeit für dieses Ärgernis. Der Mann will nach oben. Weit ist er gekommen, EU-Parlaments-Präsident ist er schon. Ein Schritt bloss fehlt ihm noch bis zum Gipfel. Präsident der KommisÂsion, Chef von und in Europa, das will er sein. Gerade richten sich alle Augen auf ihn, im Mai ist Wahltag, da ist die Agenda proppenvoll. Und jetzt noch das: Die Schweiz liegt quer.
Fern von Strassburg, dem Zentrum seiner Macht, ist Schulz, als er vom AbstimmungsÂresultat erfährt. Ein Auftritt vor der Knesset, dem israelischen Parlament, steht bevor. ÂVielleicht lässt er deshalb Milde walten. «Druck ist jetzt die absolut falsche Antwort», sagt er im Interview mit ...