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Paranoia überall

Der Wirbel um den geistesgestörten Eritreer, der in Frankfurt ein Kind und dessen Mutter vor einen einfahrenden Schnellzug stiess, zeugt von einer erschreckenden Verblödung unserer Politkultur.
Spätestens als der deutsche Innenminister Horst Seehofer (CSU), vom Magazin Der Spiegel als «Instinktpolitiker» charakterisiert, am Wochenende «intelligente Kontrollen» an der Schweizer Grenze forderte, wurde die Tragödie definitiv zur Farce. Den Anlass gab der Tod eines achtjährigen Buben. Fünf Tage zuvor, am 29. Juli, kurz vor zehn Uhr morgens, hatte der Eritreer Habte A. das Kind zusammen mit seiner Mutter im Hauptbahnhof Frankfurt ohne ersichtlichen Anlass vor einen einfahrenden ICE-Zug gestossen. Die Mutter konnte sich auf das gegenüberliegende Perron retten, der Junge überlebte die heimtückische Attacke nicht. Überl ...
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