Der Fall von Valentin Roschacher begann als Affäre eines überehrgeizigen Bundesanwalts, der wegen dubioser Ermittlungsmethoden zurücktreten musste. Schleichend entwickelte sich die Geschichte zur hochpolitisierten Intrige, auf der alle Parteien von rechts bis links versuchten, ihr eigenes Süppchen zu kochen. Am Schluss wurde sie zu einem der Stolpersteine für Christoph Blocher.
Den Anfang machten sechs Artikel, die ich zwischen Januar 2004 und Januar 2006 schrieb. Es ging um den Zürcher Privatbankier Oskar Holenweger, den die Bundesanwaltschaft verhaftet hatte, weil er bandenmässig Geld für kolumbianische Drogenkartelle gewaschen habe. Ich konnte in diesen Artikeln, gestützt auf v ...