Woche für Woche schwemmt es neue Köpfe in unseren Klub. Zuletzt stiessen Jörg Kachelmann und Hildegard Schwaninger dazu. Sie hauen nun für die Schweizer Illustrierte und den Tages-Anzeiger als Kolumnisten in die Tasten, er als gefühliger Lebensbeobachter, sie als umtriebige Klatschmamsell.
Wenn es eine echte Massenseuche gibt im Schweizer Journalismus, dann sind es die Kolumnisten. Sie sind wie die Heuschrecken. Es gibt keine Zeitung, keine Zeitschrift und kein Käseblättchen mehr, die nicht ganze Schwärme davon beschäftigen.
Kurz zur Theorie: Die Kolumne ist definiert durch ihre starre Periodizität. Ein Autor äussert sich stets zur selben Stunde am selben Ort. Mehr ist nicht.
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