Der bilaterale Weg erweise sich zusehends als schwieriger, haben Sie gesagt. Warum?
Das Positive vorweg: Dank den bilateralen Abkommen konnten wir uns Zugang zum europäischen Binnenmarkt verschaffen und haben damit durchwegs gute Erfahrungen gemacht. Seit die Bilateralen I in Kraft sind, haben wir ein spürbar grösseres Wirtschaftswachstum. Doch der bilaterale Weg war seinerzeit konzipiert worden, als die EU noch aus zwölf Mitgliedern bestand. Darunter waren drei Nachbarstaaten, die unseren Anliegen viel Verständnis entgegenbrachten. Heute sind 27 Länder in der EU zusammengeschlossen, mit ihnen wird es immer schwieriger zu einem Abschluss zu kommen.
Soll die Schweiz den bilateralen Weg ...