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Wirtschaft

Pathologische Wissenschaft

In der Klimapolitik stützen sich die Grünen gerne auf wissenschaftliche Erkenntnisse ab. Wären sie doch bei der Gentechnik oder Kernenergie ebenso forschungsbeflissen.
Irving Langmuir, Nobelpreisträger für Chemie von 1932, prägte den Begriff «patholo­gische Wissenschaft» für Felder, in denen Ideologien oder Werturteile schnell überhand-nehmen. Zum Beispiel, weil sie schwer beobachtbare Objekte betreffen oder weil die Fallzahlen so gering sind, dass es an statistischer ­Signifikanz mangelt. Dieses Problem stellt sich bei Grenzwerten für Schadstoffe ­aller Art, wo es zwar möglich ist, potenzielle Schad­stoffe in kleinsten Dosen nachzuweisen, aber die Beziehung von Ursache (steigende Dosis) und Wirkung (Risiken) völlig offenbleiben muss. Die Relevanz für die menschliche ­Gesundheit bleibt eine Glaubensfrage. Entgegen der Praxis «Die Dosis ma ...
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