Die Spitzenkraft
Von der Bilanz wurde er neulich zum «mächtigsten Wissenschaftler der Schweiz» gewählt. Patrick Aebischer, 52, bildet sich darauf nichts ein: «Andy Warhol sagte, in Zukunft werde jeder für 15 Minuten berühmt sein, und das war jetzt halt meine Viertelstunde.» Doch Bescheidenheit ist nicht das erste Attribut, das man mit dem Präsidenten der EPFL in Verbindung bringt. Der aus einer Freiburger Künstlerfamilie stammende Aebischer hat Grosses vor: Aus der ehemals kleinen Hochschule in Lausanne soll eine Spitzenuniversität werden. Unter seiner Führung erhielt die EPFL eine neue Struktur mit dem neuen Schwerpunkt Biowissenschaften. Aebischer strebt zudem eine engere Koope ...