Er war ein starrsinniger und gleichzeitig grosszügiger Chaot, ein erfolgreicher Immobiliengeschäftsmann, loyaler Freund, Familienmensch mit sechs Kindern, selber mit fünf Geschwistern aufgewachsen. Und ein liebenswerter, leidensfähiger Fussballfanatiker, der ein einziges Mal in der ersten Mannschaft seines FC Zürich gespielt haben soll, die Erfüllung seines Lebenstraumes, gegen die bescheidenen Lokalrivalen Young Fellows. Aber zwei Jahrzehnte hat er als Präsident des FCZ gewirkt und, als grosszügiger Mäzen, je nach Schätzung 30 bis 40 Millionen für seine Leidenschaft aufgeworfen.
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