Bill Clinton war dabei, sich als demokratischer Präsidentschaftskandidat zu bewerben, als ihn Paul Ekman am Fernsehen zum ersten Mal genauer ansah. Dazu ist zu sagen, dass Paul Ekman wesentlich mehr sieht als Sie und ich, wenn er jemanden betrachtet. An dem noch unbescholtenen Politiker aus Arkansas faszinierte ihn vor allem, wie er lächelte: Lippen zusammengepresst, Unterlippe leicht vorgeschoben, Mundwinkel heruntergezogen. «Schau, ein Bub, der beide Hände im Honigtopf hat und weiss, dass er bald erwischt wird», sagte er zu seiner Frau, «der will als Schlingel geliebt werden.» Seine Frau winkte ab und fragte, ob er ein Problem mit Clinton habe. Ekman hatte keins. Aber wie wir wissen ...