Er war einer der ersten Autoren des Diogenes-Verlages, bestimmte in den Anfängen auch das Erscheinungsbild mit, mit Buchumschlägen und Illustrationen unzähliger Bände, sein Markenzeichen: spitzschnäbelige Raben. Der österreichische Zeichner und «grafische Schriftsteller» Paul Flora war der Meister des Merkwürdigen, Heiteren und Tiefgründigen. «Floras Fauna» 1953 war sein erstes Buch für Diogenes, eine abendländische Biologie, mit «überflüssigen Kommentaren» versehen von Wolfgang Hildesheimer. «Wie’s halt so kommt» nannte er den Band, in dem er über sein Leben erzählte. Und wie’s halt so kommt, hat ebendieses Buch traurige Aktualität erlangt: Paul Flora ist am 15. M ...