Er verpasse den Filmen einen zusammenhängenden Verlauf, erzähle Geschichten und sei wählerischer, sagte der Regisseur über seine Zusammenarbeit mit Andy Warhol. Wenn man dann aber das Ergebnis sieht, fragt man sich, wie entschlossen Paul Morrissey eingegriffen hat – «Flesh», «Trash», «Heat» oder «Women in Revolt» entstanden in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren, scheinen noch immer weitgehend frei von Drehbuch, Handlung und Spannung. Jedenfalls mit heutigen Augen betrachtet und solange man sie nicht mit früheren Warhol-Filmen, vor Morrisseys Einsatz, vergleicht: In «Empire» (1964) ist das Empire State Building zu sehen, in einer Einstellung während acht Stun ...