Der Schrecken war gross, als vor einem halben Jahr der Präsident des Fussballclubs Wil verhaftet wurde. Er hatte bei der UBS 48 Millionen Franken unterschlagen und 10,5 Millionen davon in die Kassen des Provinzklubs fliessen lassen. Erleichtert war man, als sich bald schon einer um die Nachfolge für das Amt bewarb: Roger Bigger, ebenfalls Banker, versprach, sich um die nun fehlenden Finanzen zu kümmern. Dumm nur: Es bestehen Verbindungen zwischen Bigger und dem kriminell gewordenen Hafen.
Als Andreas Hafen im November sein Geständnis ablegte, staunten alle. Der langjährige Bankbeamte hatte nur wenig Geld für sich selber abgezweigt. Mit rund elf Millionen erkaufte er, wie gesagt, den mi ...