Immer mehr. Die Salzburger Festspiele zeigen das «System Pereira» in Vollendung: 270 Vorstellungen in 45 Tagen an 16 Spielstätten, insgesamt 265 000 Karten, ein Budget von 64,8 Millionen Euro, fast 6100 Angestellte. Zehn Minuten vor Opernbeginn scheinen sich noch ein paar hundert mehr in der Hofstallgasse zu drängeln. Die Prinzessinnen, der deutsche Geldadel, die Adabeis, die SchauÂspieler, die Sponsoren, die Intendanten, die Promigucker . . .
Der «Rosenkavalier» steht an. Logisch, hat Alexander Pereira zum Richard-Strauss-Jahr 2014 den Hit und nicht das hochtrabende Konversationsstück «Capriccio» angesetzt: Im Hauptprogramm bedient er die Sponsoren – im Nebenprogramm das F ...