Nichts gegen Vin Diesel. In «XXX», einem reinen Action-Feuerwerk war er goldrichtig. Die wandelnde Abrissbirne mit einer Bassstimme wie aus einem Kartoffelkeller und dem Charme eines Kanalarbeiters. Die Prolo-Version von James Bond: Tattoos und Muckis und Bier und Extremsport als permanente «Ballermann»-Fete. Prima. Doch offenbar hat Diesel nun der Hafer gestochen. Er will weg von seinem Markenzeichen und sucht nun eine andere «Performance». Schon dieses Wahl des Wortes zeigt, wie dämlich das ist. Denn im Film «A Man Apart» von F. Gary Gray («The Negotiator») wird keine «Performance» verlangt als vielmehr eine Rolle, und zwar eine richtige, und an der scheiterte er – und damit ...