Es ist schon erstaunlich, wie schnell man ein Opfer dieser Schleichwerbung wird. Da sass ich am Sonntag vor dem TV und hörte Köbi Kuhn bei der Exegese des Frankreich-Spiels zu. Köbi Kuhn trug ein hellblaues Hemd, und auf dem Hemdkragen stand in Dunkelblau: CREDIT SUISSE. Am nächsten Morgen bin ich sofort zu meiner Raiffeisenkasse gerannt, habe dort mein Sparbuch aufgelöst und dann ein Konto bei der Credit Suisse eröffnet. Ich war nicht das einzige Opfer dieser Schleichwerbung, denn die Schlange vor dem Bankschalter der CS war lang.
Wenn wir in diesen Tagen Zeitung lesen, lesen wir von den zwei neusten Bedrohungen der Menschheit, von der Vogelgrippe und von der Schleichwerbung. Die Schl ...