Peter A. Fischer, Wirtschaftsredaktor der Neuen Zürcher Zeitung, beurteilt das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der Europäischen Union als «Verheissung». Denn dieses habe «entscheidend zum Wohlstand des Landes beigetragen». Damit dies so bleibe, brauche es einen «weitsichtigen Umgang mit den Nachteilen der Zuwanderung». Der NZZ-Leitartikler räumt zwar ein, dass die Schweizer Bevölkerung innert zwanzig Jahren um 20 Prozent gewachsen ist – und ohne Zuwanderung und Einbürgerungen bereits am Sinken wäre. Und dennoch überwögen die Vorteile der offenen Grenzen: Entgegen anderen Erzählungen habe der Wohlstand pro Kopf keineswegs stagniert, sondern sei seit 2002 u ...