Pessimismus macht blind
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Pessimismus macht blind
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Pessimismus macht blind

Noch nie ging es so vielen Menschen so gut wie heute. Der ­Kapitalismus und die Frauen sorgen für mehr Frieden und ­Wohlstand in der Welt. Besonders die Armen profitieren. Auch den Schweizern geht es besser als je zuvor.
Ein Optimist steht immer unter Verdacht. Er gilt als oberflächlich, im Zweifelsfall als naiv. Seine Kritiker werfen ihm mangelndes Gespür vor für die Probleme und Tragödien der Menschheit. Für old Europe ist Optimismus ohne­hin eine amerikanische Geisteskrankheit. Sind Menschen, die das Positive sehen, tatsächlich blind für das Elend dieser Welt? Oder gibt es gute, ja sogar objektive Gründe, zuversichtlich zu sein? Sind am Ende gar die Schwarzseher irrational und taub für Fakten? Unser Planet ist zwar weit entfernt davon, vollkommen zu sein. Aber noch nie in der Geschichte der Menschheit ging es so vielen Menschen so gut wie heute, und es scheint, dass dieser Trend anhält. Es wir ...
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