Verflucht, wie sich Geschichte wiederholt. Ich sitze an meinem grossen, mit Büchern überladenen Schreibtisch im reformierten Pfarrhaus von Wald im Kanton Appenzell Ausserrhoden und arbeite an dem Buch, das im Herbst dieses Jahres erscheinen soll. Es heisst «Die Vertreibung» und schildert den Prozess der Verfeindung zwischen Tschechen und Deutschen. 1848 fing es richtig an, und 1945 endete es mit der Austreibung von drei Millionen Sudetendeutschen. Nein, es endete nicht. Der «Tschechoslowakismus», erfunden, damit die Slawen die Mehrheit gegenüber den verschiedenen Minderheiten hätten, scheiterte 1992, als Tschechien und die Slowakei sich trennten. Haben wir etwas gelernt aus diesem bl ...