Das Schweizer Fernsehen DRS muss sparen. Fünfzig Millionen Franken insgesamt. Dreissig Millionen Franken fehlen bei den Einnahmen. «Unbestimmte Risiken und eine medienspezifische Teuerung» schlagen mit zwanzig Millionen zu Buche, umschreibt Pressesprecher Robert Neuhaus die erwarteten Mehrausgaben. Der grösste Brocken, weswegen es SF DRS zur neuerlichen Sparrunde drängt, wird aber verschwiegen: Das hauseigene Produktionszentrum TPC verlangt für gleiche Leistung gut zehn Millionen Franken mehr als im Vorjahr. Im kommenden Jahr werden es gemäss Informationen der Mediengewerkschaft SSM gar an die 15 Millionen Franken sein.
Preisgestalter und Schiedsrichter zwischen TPC und SF DRS sind ei ...