Dem Urgestein der legendären Muotathaler Wetterschmöcker machte niemand etwas vor. Peter Suter horchte auf den Klang der Flüsse und das Rauschen der Winde. Vor allem beobachtete er die Vegetation auf der Alp ganz genau. Er pflegte zu sagen: «Wenn die Frühlingsblumen im Herbst nochmals blühen, wird’s im April nass und trüb.» Sein Übername («Sandstrahler») hatte mit dem Wetter aber nichts zu tun. Bis zu seiner Pensionierung befreite Suter in seiner Werkstatt Metalle mit dem Sandstrahler von Rost und Ablagerungen. Es ist ein Gewerbe, das in Muotathal heute noch betrieben wird.
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