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Phänomen Christa
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Phänomen Christa

Hinter dem Knatsch um die designierte Talk-Moderatorin Christa Rigozzi steht ein grundsätzlicher Richtungsstreit bei SRF. Dabei könnte die Tessinerin ein Glücksfall sein für den staatsnahen Rundfunk, der zusehends um seine Legitimation kämpfen muss.
Kaum je wurde über eine SRF-Sendung so ­heftig gestritten, bevor sie überhaupt jemand gesehen hat. Dabei ist das Gefäss «Arena/Reporter», das am kommenden Sonntag erstmals ausgestrahlt wird, nicht mehr als ein Testlauf. Drei Sendungen sind bislang geplant. Zuerst wird ein kontroverses Thema mit einem zwanzigminütigen Dok-Film eingeführt; danach ­diskutieren Gäste unter der Leitung von «Arena»-Moderator Jonas Projer eine Stunde lang darüber. Das Konzept ist nicht einmal besonders originell. Beim Tessiner Fernsehen RSI («Falò») oder beim Westschweizer RTS («Temps présent») werden Dok-Filme seit Urzeiten immer wieder mal in eine Debatte eingebettet. Neulan ...
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