In einem beliebten Kinderspiel rennen alle vor dem «schwarzen Mann» davon. Denselben Schockeffekt versucht sich Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf (BDP) regelmässig im Parlament dienstbar zu machen. Sie spricht einfach davon, dass die Schweiz Gefahr laufe, von der OECD auf eine «schwarze Liste» gesetzt zu werden. Zuletzt war dies bei den Verhandlungen um die Verschärfung des Geldwäschereigesetzes zu beobachten. Sollte das Parlament nicht zustimmen, dann sei der Schweiz ein «Platz auf der schwarzen Liste» sicher.
Im Europarat stand vor einigen Tagen OECD-Generalsekretär Ángel Gurría einer Schweizer Delegation Rede und Antwort. Die Sonntagszeitung protokollierte sein ...