Dreimal werden wir noch wach. Und dann ist der kürzeste und absurdeste Wahlkampf in der Geschichte der Bundesrepublik vorbei. Er wurde vor allem von Demoskopen geführt und hatte Ähnlichkeit mit einem Formel-1-Rennen. Angela Merkel startete aus der Pole-Position, liegt zwar noch in Führung, aber ihr Vorsprung wird immer kleiner. Gerhard Schröder rollt das Feld von hinten auf, und zwei Bruchpiloten, denen niemand mehr die Teilnahme an einem Seifenkistenrennen zugetraut hätte, Gregor Gysi und Oskar Lafontaine, mischen das Ganze auf.
Sie sind auch die Einzigen, die nur gewinnen können. Schaffen sie es, mit der Linkspartei drittstärkste Kraft zu werden, zwingen sie die SPD und die CDU in ...