Die ersten neun Minuten sind umwerfend, ein tobender Feuersturm auf dem Pianoforte. Die weitern vierhundert Minuten sind zwar auch nicht ganz ohne Faszination, aber doch um einiges entfernt von der sinnbetörenden Attraktivität des Auftakts. Der aus Moldawien stammende und mit vielen Wassern gewaschene Pianist Alexander Paley hat es eben darauf abgesehen, das gesamte Klavierœuvre von Mili Balakirew (auf sechs CDs) einzuspielen.
Der furiose Einstieg ist die orientalische Fantasie «Islamey», eine furchteinflössende Herausforderung selbst für Pianisten der obersten Virtuosenklasse. Der Komponist verarbeitete darin Eindrücke seiner drei Kaukasus-Reisen. Folkloristisches à la Trepak als E ...