Würde man die Pilzsaison 2022 an der Medienaufmerksamkeit messen, wäre sie überdurchschnittlich. Wie es tatsächlich aussieht im langjährigen Durchschnitt, das werden erst die Zahlen Ende November zeigen. Trotzdem ist eindeutig: Wer im Moment durch die Wälder streift, kann kaum einen Schritt machen, ohne Exemplare zu zertreten. Besonders mag ich die Trompetenpfifferlinge, die man im Laub fast nicht sehen kann, Frauentäublinge und die Mönchsköpfe mit ihrem blumigen Geruch. Sie wachsen jetzt in rauen Mengen, die spätherbstlichen Pilze wie der Nebelgraue Trichterling, die Lachs-Reizker, die Grubigen Milchlinge. Im Vergleich mit dem Vorjahr sind die Anfragen bei der Notfall-Beratu ...