Johannes Gees ist Künstler, doch er betreibt seine Kunst nicht da, wo man sie erwarten würde. Die erste Station seines aktuellen Projekts «Interfacing Landscapes» war die Zürcher Sihl: Im vergangenen Oktober liess der 45-jährige Bündner mit Wohnsitz in Zürich Kurztexte von Kulturschaffenden und Freunden in Leuchtschrift über den Fluss gleiten. Ein paar Wochen später bespielte er dann das abgelegene Tal des Bergeller Albigna-Staudammes mit einer ähnlichen Projektion. Gees’ bevorzugtes Arbeitswerkzeug ist ein kräftiger Laserstrahl mit fünf Watt Leistung, wie er normalerweise bei grossen Unterhaltungsshows oder in Discos eingesetzt wird.
Johannes Gees hat keine herkömmliche Kun ...