Selbstzufriedene Angsthasen» seien die Schweizer, schreibt offensichtlich angstbefreit der Chefredaktor der Neuen Zürcher Zeitung. Die Eidgenossen würden trödeln, zaudern und schlafwandeln, sich überkleinlich in Fragen der Neutralität verlieren, «ohne Sensorium für Krisen». Man sei dabei, die Gegenwart zu verschlafen, furchtsam, nicht bereit, die «unwägbare Zukunft» anzupacken. «Nimbus» und «Reputation» hätten bereits gelitten. Man müsse sich wieder Sorgen machen über die «internationale Geltung des Landes».
Plädoyer für die Angst ...