Es war in diesem Frühsommer die teuerste Akquisition in der Geschichte der NZZ. Die NZZ-Mediengruppe legte dafür 165 Millionen Franken auf den Tisch.
Bemerkenswert daran ist, dass diese teuerste Akquisition der NZZ-Geschichte nichts mit Journalismus zu tun hat. Nein, das Haus NZZ wurde dadurch das grösste Plakatunternehmen der Schweiz.
Mit ihren 165 Millionen kaufte die NZZ eine Beteiligung von 25 Prozent an der Allgemeinen Plakatgesellschaft, genannt APG. Die NZZ wurde damit der grösste Aktionär des Unternehmens. Dadurch kontrolliert sie de facto die Firma, denn sie ist als APG/SGA an der Börse kotiert. Bei börsenkotierten Unternehmen hat in aller Regel der Hauptakt ...