Wo die Schockwellen des Jetzt hereinbrechen, schafft die Erinnerung Distanz und gibt Raum für Besinnung, um dem Aufruhr zu entkommen und die Negativität menschlichen Handelns, soweit möglich, zu überwinden.
Einige mögen sich noch erinnern: Es war ein grosses, ein starkes Bild voller Wirklichkeitsversprechen, als sich Jitzhak Rabin und Jassir Arafat 1993 auf den Treppen des Weissen Hauses die Hand reichten, etwas scheu und widerwillig noch, aber unter dem freundlichen und ermunternden Zuspruch von Bill Clinton, der sie mit ausgebreiteten Armen umfasste und aufeinander zubewegen liess – nicht aus Zuneigung, sondern aus politischer Vernunft.
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