Bei den letzten Wahlen zum EuropäÂischen Parlament im Mai 2014 traten die beiden grossen Parteienblöcke zum ersten Mal mit «SpitzenkandiÂdaten» an. Für die Europäische Volkspartei, das Bündnis der Konservativen und ChristdemoÂkraten, war es Jean-Claude Juncker, der langjährige Vorsitzende der Euro-Zone innerhalb der EU, für die Sozialdemokraten und Sozialisten Martin Schulz, der Präsident des Europäischen Parlaments. Zwei Spitzenfunktionäre der EU, Âeinander, wie sie immer wieder betonten, in tiefer Freundschaft zugetan. Dabei machte sich Juncker nicht einmal die Mühe, für ein Abgeordnetenmandat zu kandidieren, er wollte gleich ÂPräsident der Kommission werden.
In der Sch ...