Eigentlich war alles sehr gut gemeint. Ein privater Liegenschaftsbesitzer und dessen Immobilienverwaltung einigten sich darauf, zwei leerstehende Wohnungen ukrainischen Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen. Das Sechsfamilienhaus im solothurnischen Wasseramt soll in eineinhalb Jahren einem Neubau weichen, weshalb für die Wohnungen keine Dauermieter mehr in Frage kommen. Angesichts vieler Schlagzeilen über die Probleme beim Unterbringen ukrainischer Flüchtlingsfamilien bot die mit der Vermietung beauftragte Firma dem Regionalen Sozialdienst von Biberist, Bucheggberg und Lohn-Ammannsegg (BBL) je eine Fünfeinhalb- und eine Viereinhalbzimmerwohnung an. Der Nettomietzins war mit 1200 ...