An vielen europäischen Kunstorten war die Duane-Hanson-Wanderschau bereits zu sehen. Dass ihre Zürcher Dernière nun ausgerechnet mit dem US-Kriegsgeschehen zusammenfallen sollte, ist bloss eine launische, weltgeschichtliche Koinzidenz und keineswegs das Werk kunsthistorischer Clairvoyance. Immerhin kann der Leiter des Zürcher Kunsthauses, Christoph Becker, einmal mehr lachend seine Besucher begrüssen – in Kampfhasen-Stellung, die Ohren leicht zugespitzt. Er hat dreissig besterhaltene Ikonen amerikanischer Durchschnittlichkeit an den Heimplatz geholt.
Stinknormal nehmen die Gäste ihren Platz ein im diffusen Licht des Sammlungssaals und unterscheiden sich nur durch Attribute wie Kamera ...