New York habe ich 1948 zum ersten Mal gesehen, vom Erster-Klasse-Deck der «Queen Mary» aus. Die Stadt, die sich mir damals präsentierte, gibt es nicht mehr. Die Hochbahn in der Third Avenue, die kleinen Kohlenhändler im Quartier, das Restaurant «Shrafft’s» auf der Fifth Avenue, die alte Met, die «Queen Mary» und ihr melancholisches Signalhorn und der Pier, an dem wir anlegten – all das verschwunden, in Vergessenheit geraten. Ich bin nicht sicher, ob das New York unserer Tage noch «das Geschenk der Einsamkeit und das Geschenk der Ungestörtheit» machen kann, wie das früher der Fall war. Wer kann noch ungestört sein im Metropolitan Museum of Art mit seinen Besuchermassen oder e ...