Nachdem die Neutralität stark und der ÂFöderalismus schwach an Bedeutung für die schweizerische Identität verloren hat, erstrahlt die direkte Demokratie in mythischem Glanz. Insbesondere Volksinitiativen spriessen massenhaft aus dem politischen Boden. Zustande gekommen sind bis heute sage und schreibe 21 Stück und angelaufen weitere 19. Es geht in dieser Kolumne nicht um eine allgemeine politökonomische Analyse der Vor- und Nachteile von Mehrheitsabstimmungen zu Sachfragen. Im grossen Ganzen hat sich das System der halbdirekten Demokratie unter den besonderen Verhältnissen der Schweiz bewährt.
Eine kritische Betrachtung verdienen allerdings die beiden Initiativen, über die wir im ...