Ursula Haller, im kommenden November 60-jährig, betreibt Politik als Beruf: Sie ist hauptamtliche Gemeinderätin in Thun, steht als solche der Direktion für Bildung und Entwicklung vor und sitzt seit 1999 für die Schweizerische Volkspartei (SVP) im Nationalrat. In den letzten Wochen ist Haller in die Schlagzeilen geraten, weil sie mit Nationalrat Hans Grunder und Bundesrat Samuel Schmid zu den Wortführern jener Berner Abspaltungswilligen gehört, die wegen der Affäre Widmer-Schlumpf ihren Austritt aus der Partei angekündigt haben und eine neue SVP ausserhalb der SVP gründen wollen.
Vor ihrer politischen Tätigkeit machte Haller eine Karriere als Sekretärin bei der SBB, einer internat ...