Als Vorarlberger ist man zumeist trockener Realist, als Kalifornier neigt man zum innovationsfreudigen Träumer. Ich bin ein Vorarlberger Kalifornier, durch und durch.
Mein bester Freund in der Zeit an der Volksschule und in den ersten Gymnasialjahren in Bregenz war ein Schweizer, Sohn des Maggi-Chefs in Österreich. Rund um seine Fabrik in Seenähe roch es billig, in der Dienstvilla am Hang edel. Neben der Fabrik befand sich das Stadion, in der Gründerzeitvilla thronte ein damals noch so seltenes TV-Gerät. Da durften vor uns nur Jim Knopf aus der Augsburger Puppenkiste und Fussballspiele flimmern, grau in grau, aber mitten hinein in unsere Kinderherzen. Regelmässig nahm uns der wortkarg ...