In amerikanischen Road- und Rennmovies gibt es jene Szene, in denen der Fahrer eines vermeintlich schnellen Fahrzeugs in Grimassen verfällt, weil die Tachonadel von 70 Meilen auf 90, dann – hui! – auf 100 und schliesslich 120 oder 160 miles per hour klettert. Die Gesichter der Piloten erscheinen von der Wucht der Beschleunigung deformiert. In einem Land, in dem in vielen Staaten bei 75 Schluss ist, mag das funktionieren. Wir können uns darüber amüsieren.
Im neuen BMW M5 zumindest. Einem Auto, das ohne Travestie jedes Cannonball-Rennen gewinnen würde. 10 Zylinder, 507 PS und eine optische Unauffälligkeit, die ans Snobistische grenzt. Noch nie war ein Familienauto der Formel 1 so na ...