Mittels einer mysteriösen Entführungsaffäre hielt ein 38-jähriger deutscher Staatsbürger aus Wallisellen den Präsidenten der Eidgenössischen Impfkommission eine Stunde lang fest. Um von ihm Geld zu erpressen. Der Entführer soll den Entführten auch bedroht haben. Die NZZ am Sonntag schreibt: «Die Redaktion hat sich für die Nennung des Namens entschieden, weil nur so die politische Dimension des Falles verständlich wird.»
Dieser Satz hat es in sich. Dem Kriminalfall mit dem tragischen Ausgang, zwei Erschossenen, soll also ein politischer Dreh verliehen werden. Nur bedürfte dies handfester Belege. Doch die NZZ am Sonntag begnügt sich mit einem Blindflug ins Blaue. Si ...