Ausser Marihuana werden in der Schweiz so gut wie keine illegalen Drogen produziert. Im Handel mit Rauschgiften wie Heroin und Kokain mischen schon lange Ausländer mit, die zum Beispiel über besondere Beziehungen zu den Produzentenländern oder grosse Erfahrung im Schmuggel verfügen. Man erinnert sich an die Wellen von Kolumbianern, Libanesen und Sri Lankern, die zeitweise im Kokain- bzw. Heroingeschäft die Nase vorn hatten. Marokkaner und Spanier waren dagegen stark im Handel mit Cannabis. Heute sind es Dealer vom Balkan, die einen grossen Teil des Heroinmarkts kontrollieren, während sich der Schmuggel und die Feinverteilung von Kokain zunehmend in den Händen von Westafrikanern befind ...