Ein derart brisantes Dokument war den Spitzen der Demokratischen Partei noch nie ins Haus gekommen. Dass der politische Sprengsatz mitten im amerikanischen Kongresswahlkampf überstellt wurde, machte ihn noch unwillkommener. Denn trotz aller Bemühungen der zutiefst verunsicherten Opposition, einen Krieg gegen Saddam Husseins Irak möglichst erst nach dem Wahlgang Anfang November absegnen zu müssen, hatte US-Präsident George W. Bush auf einer frühzeitigen Autorisierung bestanden – und damit die zaudernden Demokraten, die ihre knappe Mehrheit im Senat ausbauen und die gleichfalls knappe republikanische Mehrheit im Repräsentantenhaus kippen möchten, in Zugzwang gebracht.
Noch schlimmer: ...