Wenn sich gelehrte Geister in die Welt des Politischen tasten, kann es lustig werden. Besonders interessant wird es, wenn sich die Bewohner des Elfenbeinturms schon von der Thematik her auf politisches Glatteis begeben. Wie vier amerikanische Psychologieprofessoren, die jüngst in einer renommierten Fachzeitschrift einen Aufsatz mit dem langweiligen Titel «Political Conservatism As Motivated Social Cognition» publizierten. Dahinter verbarg sich der lobenswerte Versuch, konservative Befindlichkeit und Ideologie mit den psychischen Defiziten amerikanischer Konservativer zu erklären.
Nicht, dass es an früheren Versuchen, das konservative Gehirn zu sezieren, gefehlt hätte. Da gab es Theodo ...