Jede Nummer ein Knüller
Was tun mit dreihundert Besoffenen? Die allabendliche Schicksalsfrage von Rockbands rund um die Welt. Wer sich als Dienstleister sieht, kommt schnell auf eine Antwort: Wir spielen Songs, die die schon kennen. Und wenn wir keine von denen mehr haben, spielen wir Songs, von denen sie meinen, sie kennen sie. Und zwar so schnell, dass sie’s nicht merken. Und so selbstbewusst, dass sie an nichts zweifeln. Mit ausschliesslich Melodien zwischen Kindergarten und Fussballplatz. Und nach fünfzehn Rockern jeweils einen Heuler fürs trunkene Elend, wo die Alkoholisierten glänzende Augen kriegen und tiefgerührt an ihre Freundin lehnen. Oder an jemanden, den sie für ihre Fre ...