Viel bleibt nicht
Wenn man das goldene Cover mit dem geradezu schmerzhaft nuttig lackierten Gesicht weit weg wirft, wenn man die müden Balladen («Wenn nüt me goht», «Hemmigslos») und die fake Brian-Adams-Rocker («Ned guet för mech) aus der CD kratzt und schliesslich die schlimmsten Metaphern (Schmetterlinge im B) glatt ignoriert, dann – oops, dann bleibt wirklich nicht mehr viel. Ausser einer guten, hie und da ganz schön frechen Stimme. Was ja wohl das Wichtigste gewesen wäre. Schande über die Schweizer Musik- und Musikermafia, die ein weiteres Musicstarlet in ihren sterilen Sound-Kühlschrank sperrt und drin erfrieren lässt. Ehrensache, mit solchen Leuten nichts zu tun zu habe ...