Wenn eine Popsängerin oder Rapperin blond ist und, auch abgesehen von der Haarfarbe, ziemlich genau dem entspricht, was man vor Erfindung der jMeToo-Bewegung «Männerfantasie» nannte, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich bei der Künstlerin um eine Albanerin respektive eine Kosovarin handelt. Das tönte ein wenig stereotyp und undifferenziert? Stimmt. Darum genauer: dass es sich bei der Künstlerin um eine junge Frau handelt, deren Familie vor zwanzig bis dreissig Jahren aus Albanien respektive dem heutigen Kosovo auswanderte, nach Amerika, Grossbritannien oder in die Schweiz.
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