Letztes Wochenende hatte ich die Ehre, an einer Podiumsdiskussion im Wiener Burgtheater über «Populismus» mitzuwirken. Der grosse Saal war voll bis in die Logen, was allerdings nicht an mir lag, sondern an der Teilnahme des sozialdemokratischen österreichischen Bundeskanzlers Christian Kern.
Der frühere Bahnmanager sieht sich gegenwärtig selber als Populist tituliert, weil seine Regierung ein paar umstrittene Massnahmen ergreift: verschärfte Grenzkontrollen, Obergrenze für Flüchtlinge, Burkaverbot, Einschränkungen der Personenfreizügigkeit. Ist das noch sozialdemokratisch? Oder schon populistisch? Oder einfach vernünftig? Das wird heftig diskutiert.
Um es vorwegzunehmen: V ...